Elktastisch!

Eine ganze Weile schon nehme ich auf alle meine Streifzuege meine schwere Kamera mit – es koennte mir ja wieder eine Eule ueber den Weg flattern. Leider ist das bis jetzt noch nicht geschehen. Aber ausgezahlt hat es sich trotzdem bereits! Am Rande des Highways erspaehten Tyrel und ich einen Sprung Elk.

Elk steht im amerikanischen Englisch nicht etwa fuer Elch, sondern fuer Hirsche. So dachte ich zumindest bis ich eben nochmal sicher ging und es gegoogelt habe. In Wirklichkeit handelt es sich bei den Vertretern der Gattung Edelhirsche um Wapitis. Die sind um einiges groesser und schwerer als die Bambis, die in Europa anzutreffen sind. Laut Wikipedia erreichen sie eine Schuterhoehe von bis zu 1,5 Metern und ein Gewicht bis zu 450 Kilogramm.

Mit Freunden bin ich die Tage auch auf dem Lake Laberge spazieren gewesen. Es hatte den Tag vorher ordentlich geschneit und ein paar Fissel waren immer noch in der Luft. Das hatte zur Folge, dass die Berge im Hintergrund einfach nicht mehr zu sehen waren und der zugeschneite See farblich mit dem weissen Himmel verschmolz. In einem kleinen Schieferberg am Ufer war der Abdruck eines Ammoniten zu sehen. So jung ist das Land dann doch nicht, auch wenn Kanada dieses Jahr erst den 150ten Geburtstag feiert. Aber wenn man es genau nimmt, wird die Bundesrepublik dieses Jahr auch erst 68!

Beim Durchsehen meiner Bilder fand ich uebrigens, dass die Sperbereule trotz Handykamera soooo schlecht auch nicht getroffen wurde. Man kann erahnen, dass es sich um etwas Euliges handeln sollte. Also moechte ich es euch nicht vorenthalten. 🙂

5 Comments

  1. Mal wieder super schöne Bilder, die ein bisschen neidisch machen. Schnee im warmen Büro zu bewundern, ist ja aber auch eine ganz andere Sache, als mitten drin zu stehen! Die Elks sind toll! Das Eulchen auch 😉 Aber die Elks schlagen gerade das Eulchen!!! Ich frag mich gerade … wenn es bei Euch Bären, Elks, Eulen, Schneehasen, Füchse und Luchse gibt …wo sind eigentlich die Wölfe?

  2. Wobei das echte Erlebnis bestimmt nicht zu ersetzen ist. Warm und günstig hin oder her.

  3. Kamera mitnehmen ist immer gut! So mache ich das auch 🙂
    Was die Temperaturen angeht, so hat mir ein Freund aus Whitehorse mal gesagt, dass er hier in DE bei +2°C mehr friert, als bei -20°C in Canada. Hat was mit der Luftfeuchtigkeit zu tun. Zum Ende des Winters ist man aber abgehärtet. 😉
    Und schön, dass Du Dich in der „Jägersprache“ versuchst! Beim Wapiti sagt man aber ehe Rudel, nicht Sprung. Liegt wohl daran, dass er an das deutsche Rotwild erinnert. Die Bezeichnung Sprung nimmt man hier in DE nur für das Rehwild (gibt es nicht in Canada oder USA). Und da erst ab 3 Stück. Solche Sprünge bilden sich auch nur im Winter. Bambi war übrigens ein Weißwedelhirsch. Weiter im Süden des amerikanischen/canadischen Kontinents findet sich auch noch der Maultierhirsch. Ist nicht einfach, die alle zu unterscheiden!
    Genieße den Frühling!

  4. *lööööööl…..*
    Solange ich nicht von Bananen-Horden überrannt werde, ist mir alles egal… 😀 😀 😀
    Die Tierwelt hat mich schon immer fasziniert. Zudem habe ich in jungen Jahren mal den Jagdschein gemacht. Da bleibt einiges hängen. 😉
    Und Canada ist nun mal die Heimat meines Herzens. Deswegen wollte ich schon immer gerne über alles bescheid wissen. Was man liebt, lernt man eben kennen. 🙂

Antworte auf den Kommentar von andersistauchgut Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert